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„Brauner Slogan“ für braunen Kaffee?

Vor kurzem gab es eine Meldung der FAZ, dass Tchibo und Esso eine gemeinsame Werbekampagne für verschiedene Kaffeesorten mit dem Slogan „Jedem den Seinen“ in Anlehnung an den berühmten Ausdruck „Jedem das Seine“ eingestellt hat. Anlass dafür war, dass dieser Spruch u.a. auch im Dritten Reich verwendet wurde. Der Aufschrei war natürlich groß und die Werbeplakate wurden wieder abgehängt. Ich persönlich finde es ja fast übertrieben eine wohl nicht ganz billige Kampagne wegen einer meiner Meinung nach nicht ganz so naheliegenden Assoziation in die Tonne zu treten, aber Verstehen kann ich die Verantwortlichen durchaus. Gerade so ein Thema sorgt nicht unbedingt für eine Imageverbesserung.

Was mich jedoch ein wenig stutzig gemacht hat war diese Formulierung.

Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Salomon Korn, begrüßte die Entfernung des Plakats. Dies sei eine „nicht zu überbietende Geschmacklosigkeit“ oder ein Beispiel „totaler Geschichtsunkenntnis“.

Totale Geschichtsunkenntis? Auch wenn meine Noten nie die besten waren, würde ich behaupten, dass man im Leistungskurs Geschichte relativ viele Details vor allem über das Nazi-Regime erfährt, dies war jedoch nie eine Information die man im Unterricht mitbekommen hätte (bitte korrigiert mich, wenn ich mich irre). Ich glaube auch dass nur ein relativ geringer Teil derer, die in Werbeagenturen arbeiten, Geschichte studiert haben. Ein solch tiefreichendes Wissen kann man denke ich heutzutage nicht mehr voraussetzen. Zumal dieser Spruch ja vom römischen Philosophen Cato der Ältere stammt und von den Nationalsozialisten (wie soviele andere Sprüche auch) missbraucht wurde.

Oder liege  ich hier wirklich so falsch?

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Obama needs U!

Hat mein Dad grad im Fernsehn gesehn, find ich mal ne sehr sehr geile Idee! Is auch echt gut gemacht wie ich finde. Einfach mal reinschaun, totlachen und weiterschicken! 😀

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